Unsere Haut ist das wohl größte Entgiftungsorgan unsere Körpers und besitzt eine der wohl wichtigsten Funktionen in unserem Organismus. In erster Linie ist unsere Haut eines der wichtigsten Bindemittel und hält sämtliche Organe zusammen. Und neben all diesen entscheidenden Aufgaben hat sie auch noch makellos auszusehen, soll strahlen und frei von Unreinheiten sein. Kein Wunder, dass dies nicht immer der Fall ist, denn die Haut benötigt ziemlich hochwertige Pflege. Und wie das meistens so ist, finden wir die besten Pflegeprodukte direkt in der Natur. Beispielsweise im Kokosöl oder Kokosfett.

Was kann Kokosfett für die Haut tun?

Vor allem das Gesicht soll möglichst vielseitig gepflegt und versorgt werden, denn diese Hautpartien werden in der Regel am stärksten beansprucht. Diese Stellen sind nämlich ständiger Witterung ausgesetzt und werden nicht durch Kleidungsstücke oder anderweitig vor dem Austrocknen oder vor Wind und Wetter geschützt. So sind wir in der Verantwortung, die Haut an diesen Stellen weitgehend zu unterstützen. Benötigt wird neben ausreichender Feuchtigkeit, auch noch Vitamine und Nährstoffe. Natives und kaltgepresstes Bio-Kokosfett enthält eine hohe Anzahl an wertvollen Vitaminen und Nährstoffen und ist reichhaltig an Feuchtigkeit. Auch ist das Öl in der Lage, tief in die Hautschichten vorzudringen und von innen heraus zu wirken. Letzteres ist für die Elastizität und ein straffes Bindegewebe von Vorteil. So werden Falten effektiv vorgebeugt.

Kokosöl gegen kleine Fältchen

Kokosöl versorgt die Haut mit einem Komplex aus Mineralien, hochwirksamen Vitaminen und vor allem den wichtigen Antioxidantien. Damit kann die Haut sämtliche Funktionen wieder vollständig übernehmen und bleibt langanhaltend glatt und strahlend. Sind bereits kleinere Falten vorhanden, so können diese bei regelmäßiger Anwendung sogar geglättet werden. Dafür sorgt die im Öl enthaltene Laurinsäure. Diese strafft das Bindegewebe und füllt Unebenheiten auf. Wir kennen diesen Effekt als Anti-Falten-Effekt und profitieren von dessen Wirkung. Nicht umsonst ist in vielen Anti-Falten-Kosmetikprodukten auch Kokosfett enthalten. Der Kosmetikindustrie sind die positiven Eigenschaften im Bereich Faltenreduzierung und Vorbeugung nicht unbekannt.

Kokosfett gegen Pickel und Akne

Sicherlich stellt man sich an dieser Stelle die Frage, wie etwas Fettiges gegen Pickel und Akne helfen soll. Immerhin ist eine fettige Haut oft die Ursache dafür, dass Pickel überhaupt entstehen. Akne hingegen ist die schlimmere Form von Pickeln und tritt häufig im jugendlichen Alter auf. Sie ist sogar als Krankheit bekannt, welche entzündliche Stellen hinterlässt und später Narben zurück lässt. Kokosöl kann an dieser Stelle tatsächlich helfen, denn in erster Linie wirkt das Öl antibakteriell und antientzündlich. Was die Poren betrifft, so werden diese nicht durch die Fette verstopft, denn Kokosöl oder Kokosfett wirkt nicht rückfettend. Auch hinterlässt das Öl keinen langanhaltenden, schmierenden Film auf der Haut, der den ganzen Tag unschön glänzt oder die Pickel erst recht in Szene setzt.

Kokosfett gegen Augenringe

Auch Augenringe sind ein Hautproblem, denn oft entstehen diese aufgrund von Ablagerungen oder Veränderungen der Gefäße unter den Augen. Stress, Schlafmangel oder ein akuter Krankheitszustand können Augenringe verursachen. Kokosöl kann in diesem Fall nachweislich helfen und die Augenringe entfernen. Wer lediglich müde oder geschwollene Augen lindern möchte, der kann sich ein wenig Kokosfett aus dem Kühlschrank auf ein Wattepad geben und dieses auftupfen.

Kokosfett als Basis einer Gesichtsmaske

Jeder der sich schon einmal eine Gesichtsmaske selbst zubereitet hat, der kennt das Problem, keine wirklich feste Basis zu haben. Allerdings kann Kokosfett aus dem Kühlschrank eine tolle Grundlage sein, um dieses beispielsweise mit Mandelöl und Teebaumöl zu kombinieren. Während der Einwirkzeit dringt die Feuchtigkeit des Kokosfetts tief in die Haut ein, öffnet die Poren und lindert Entzündungsherde. Aufgrund letzterer Eigenschaften kann das Kokosfett außerdem effektiv bei Herpes angewandt werden.

Straffe und revitalisierte Haut dank Kokosfett

Kokosfett ist in der Lage die Haut mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen, das Bindegewebe zu straffen und die Haut mit viel Feuchtigkeit anzureichern. Bei regelmäßiger Anwendung ist es also möglich, dass die Haut nachweislich straffer und revitalisierter wird. Auch sämtliche Hauterkrankungen könnten gemildert werden, das Ergebnis ist ein strahlender Teint und eine ebenmäßigere Haut.

Das Alter der Anwendung von Kokosfett spielt im Übrigen keine Rolle. Sogar Babys können bereits von der Anwendung profitieren und eine weiche, geschmeidige und gepflegte Haut bekommen. Im Alter strafft es die Oberfläche der Haut, hält sie jung und frisch und speichert die Feuchtigkeit.

Weitere positive Eigenschaften für die Haut dank Kokosfett

Wenn wir an Hautpflege denken, so denken wir zunächst an die Haut in unserem Gesicht. Dass auch der restliche Körper gepflegt werden will, vergessen viele. So ist es aber äußerst wichtig auch die anderen Körperareale zu pflegen. Bei Frauen sind beispielsweise die zu rasierenden Hautpartien wichtig. Oft kommt es zu rasurgeschädigter Haut, welche vor allem im Winter gar nicht erst gepflegt wird. Kokosfett kann viele Kosmetikprodukte im Badezimmer ersetzen. So benötigt man längst keine gesonderte Bodylotion für den Körper, eine extra Tages- oder Nachcreme für das Gesicht und eine spezielle Creme für hornhautgeplagte Füße und Ellenbogen. Ein Glas natives und kaltgepresstes Bio-Kokosöl kann ausreichen, um den kompletten Körper mit den wichtigsten Eigenschaften zu versorgen.

Im Sommer nach dem Sonnenbaden hat Kokosöl einen besonders vorteilhaften Effekt. So spendet es der Haut wichtige Vitamine und vor allem Feuchtigkeit, welche während dem Sonnen verloren ging. Auch einen natürlichen Lichtschutzfaktor kann dem Kokosfett nachgewiesen werden. Ist das Kokosfett gekühlt, so fühlt sich die Anwendung nach dem Sonnen besonders wohltuend an.

Wer Kokosfett kaufen möchte, der sollte jedoch auf hochwertiges Öl achten, welches unverarbeitet und kaltgepresst hergestellt wurde. Andere Herstellungsverfahren sind zwar günstiger, auch im Einkauf der Produkte, allerdings weniger wirkungsvoll. Wichtig ist neben der Herkunft nämlich auch der Herstellungsprozess. Nur dann können die guten Eigenschaften des Öls oder Fetts auch wirklich zum Vorschein kommen.

Fazit: Kokosöl für die Haut

Ja, Kokosöl oder Kokosfett kann ziemlich viel für die Haut tun und nahezu alle Hautprobleme in den Griff bekommen. Wichtig ist jedoch bei allen Faktoren eine langfristige und regelmäßige Anwendung. Wer Kokosöl gegen Cellulite verwenden möchte, der benötigt ein paar Wochen Geduld. Und auch Neurodermitis oder Schuppenflechte verschwindet nicht über Nacht, allerdings ist es möglich, bereits nach wenigen Tagen oder Wochen erste Verbesserungen festzustellen.