Hauptbestandteile des Kokosöls

Kokosnusswasser
Kokosnussmilch und Kokosnusswasser sind sehr hochwertig

Die Kokosnuss zählt in vielen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln und auch in Europa ist die wertvolle Nuss inzwischen dank ausgeklügelter Transportwege einfach im Supermarkt zu kaufen. Dennoch wissen immer noch viele Menschen nicht um die wertvollen Inhaltsstoffe. Wir klären auf:

Laurin,- Caprin- und Caprylsäure im Kokosöl

Die drei Hauptbestandeile des Kokosöls, schimpfen sich Laurinsäure, Caprinsäure und Caprylsäure. Laurinsäure ist sogar mit über 50% fester Bestandteil, 10% nimmt die Caprinsäure in Anspruch und für bis zu 9% ist Patz für die Caprylsäure.

Restliche Bestandteile:

  • Myristinsäure
  • Palminsäure
  • Stearinsäure
  • Ölsäure
  • Linolsäure

Gut zu wissen ist, dass die Laurinsäure nicht nur am meisten vertreten ist, sie ist auch die bekannteste Säure im Kokosöl. Sie gehört neben den anderen beiden Säurebestandteilen zu den mittelkettigen Fettsäuren. Diese zählen zu den gesättigten Fettsäuren, besitzen allerdings eine bestimmte Kettenlänge und werden aus diesem Grund als mittelkettig bezeichnet. Die Einordnung basiert auf den C-Atomen, wobei die Laurinsäure 12 C-Atome, die Caprylsäure nur 8 C-Atomen und die Caprinsäure 10 C-Atomen besitzen. Im Vergleich dazu stehen die anderen Säurearten, welche zu den langkettigen Fettsäuren zählen. Die Stearinsäure besitzt 18 C Atome, also weit mehr, wobei man bereits ab 14 C-Atomen von langkettigen Fettsäuren spricht. Doch gerade die mittelkettigen Fettsäuren sind es an dieser Stelle, welche gesund sind.

Eigenschaften mittelkettiger Fettsäuren

Kokosöl besteht also überwiegend aus mittelkettigen Fettsäuren. Und die sind wiederum extrem förderlich für unsere Ernährung. Mehr noch, sie sind wasserlöslich und gelangen ohne weitere Vorgänge in die Blutbahn und somit in die Leber. Auch sind sie schnell verdaut und werden, anders als fälschlicherweise angenommen, bevorzugt für die Energiegewinnung genutzt. Und alles was nicht für die Bereitstellung von Energie genutzt wird, setzt sich auch nicht in Form von Fett am Körper an. Soll heißen, dass Kokosöl nicht dick macht. Dies liegt unter anderem auch daran, dass mittelkettige Fettsäuren von Haus aus eine Kalorie weniger pro Gramm haben, als es bei anderen Fettsäuren der Fall ist.

Zusammenfassend sei also gesagt:

  • Kokosöl ist leicht verdaulich, kalorienarm und ideal für die Energiegewinnung
  • Kokosöl hilft beim Abnehmen