Kokosöl bei Viren, Bakterien und Pilzen

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Kokosöl kann gegen Viren, Bakterien und Pilze helfen

Auch in Sachen Gesundheit sagt man dem Kokosöl Wunderheilungen nach. Ganz so übertrieben würden wir es zwar nicht darstellen, tatsächlich aber kann Kokosöl zu einem gesunden Gesamtbild beitragen. Soll heißen, dass Kokosöl natürlich kein Allheilmittel gegen Viren, Bakterien oder Pilze ist und auch kein Ersatz für Antibiotika ist. Wäre es nur so einfach! Ist es aber nicht, wonach man nicht allen Heilversprechungen Glauben schenken darf.

Laurinsäure gegen Viren und Bakterien?

Dennoch wirken mittelkettige Fettsäuren im Kokosöl antimikrobiell, antiviral und antimykotisch, sowohl innerlich, als auch von außen angewandt. Pilzerkrankungen oder bakterielle Schleimhautentzündungen können mit Kokosöl unterstützend behandelt werden. Grund hierfür ist die enthaltene Laurinsäure. Sie wandelt sich im Organismus in einen Stoff namens Monolaurin um, welcher nachweislich gegen Viren oder Bakterien arbeitet. Vor allem eingehüllte Viren mit einer so genannten Lipidhülle sollen besonders gut mit Kokosöl behandelt werden können. Monolaurin kann die Lipidhülle durchbrechen und die Viren unschädlich machen. Neben der Laurinsäure ist es aber auch die Caprinsäure, welche ähnliche Eigenschaften hat.

  • Kokosöl ersetzt keine ärztlich angeordnete Antibiotikabehandlung und wirkt auch nur in unterstützendem, bzw. geringem Ausmaß. Schwere Infektionen können unter Umständen nicht mehr ausschließlich mit dem Hausmittel Kokosöl behandelt werden.

Caprinsäure gegen Infektionen

Caprinsäure kann ich im Organismus in Monoglycerid verwandeln und damit beispielsweise gegen Chlamydien vorgehen. Dies wird aktuell aber noch umforscht und getestet, wobei man sich bei sexuell übertragbaren Krankheiten auf keinen Fall auf Kokosöl verlassen sollte. Fakt ist jedoch, dass die mittelkettigen Fettsäuren in der Lage sind, bestimmte Viren unschädlich machen zu können. Sogar solche Viren, welche als ziemlich gefährlich eingestuft werden. So beispielsweise der Masernvirus, der HI-Virus, Herpes oder das Visna-Virus.

Kokosöl gegen Pilze?

Pilzerkrankungen sind natürlich mindestens genauso unangenehm wie Geschlechtskrankheiten und auch hier kann Kokosöl zeigen, was es drauf hat. So sollen die Caprinsäure und die Laurinsäure im Kokosöl in der Lage sein, diverse Candida-Stämme unschädlich zu machen. Auch Darmpilzinfektionen oder äußere Pilze auf der Haut lassen sich generell damit behandeln. Bei Pilzerkrankungen auf der Haut lässt sich am ehesten herausstellen, ob den Kokosöl wirksam ist oder nicht. Sicherlich wirkt das Kokosöl auch hier nicht bei jedem Menschen auf die gleiche Weise, sodass das Kokosöl vielleicht als Hausmittel gegen kleine Pilzherde wirkt, auf antibiotische Salben jedoch auch hier nicht verzichtet werden sollte.

Kokosöl und seine Anwendungsmöglichkeiten

Natürlich ist Kokosöl kein Wundermittel. Und auch wenn man dem Öl nachsagt, es könne Diabetes oder Krebs heilen und aus der Welt schaffen, so muss man dennoch ein wenig vorsichtiger mit derartigen Aussagen umgehen. Die andere Betrachtungsweise ist es aber, dass der Pharmaindustrie sicherlich nicht viel daran liegt, dass sich der Mensch selbst mit „irgendwelchen“ Naturprodukten zu heilen versucht. Letztendlich ist jeder für sich selbst verantwortlich, egal mit welchen natürlichen Produkten er diese oder jene Krankheit heilen möchte. Dennoch: Die einen staunen über die vielseitige Wirkung des Kokosöls, andere können außer einer pickeligen Haut und einer leichten Übelkeit nach dem Verzehr nichts weiter an sich feststellen.

Wir finden, dass sich der Einsatz des Kokosöls im Alltag lohnt! Und sei es nur aus dem Grund, ein wenig karibisches Flair nach Hause zu holen. Für die Sinne und Gefühle eben.